Die Kraft des Christentums

 
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Ist das Christentum heutzutage eine Kraft, mit der man rechnen muss? Wo wird deutlich, dass der Glaube an Jesus Christus etwas verändert? Mit diesen Fragen schlagen wir heute wieder einen neuen Abschnitt aus der Offenbarung auf. Herzlich willkommen zur Abendandacht!Der Apostel Johannes beschreibt eine Vision, in der er in den Himmel aufgehoben wurde. In ihr sah er, was in Zukunft die Gemeinden auf Erden erwartet. Christus schenkt den Seinen reinen Wein ein. Die gottlose Welt wird sich gegen jene wenden, die sich nicht vom Glauben abbringen lassen. Im heutigen Abschnitt wird Gottes Kindern gezeigt, welche Folgen das treue Vertrauen auf Christus hat, das in der Welt zusehends offener verachtet wird (Offenbarung 14,1-5).Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben. Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel wie die Stimme vieler Wasser und wie die Stimme eines starken Donners; und ich hörte die Stimme von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielten. Und sie sangen wie ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten, und niemand konnte das Lied lernen als nur die hundertvierundvierzigtausend, die erkauft worden sind von der Erde. Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben; denn sie sind jungfräulich rein. Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm, und in ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden; denn sie sind unsträflich vor dem Thron Gottes.Das Lamm auf dem Berg ZionJohannes sah etwas, was er wohl nicht erwartet hatte. Es gab keine Ankündigung dafür. Das Lamm, das zuvor im Thronsaal erschien, um Gottes Willen zu eröffnen, stand unvermittelt auf dem Berg Zion. Einst ritt Jesus auf einem Esel an diesem Ort. Er wurde dort von Vielen als verheissener Messias empfangen. Schon damals gab es allerdings solche, die ihn ablehnten und all jene zum Schweigen bringen wollten, die ihm zujubelten. Jesus sagte am Berg Zion, dass die Steine ihn priesen, wenn die Menschen ihm diese Bezeugung verweigern würden. Er ist wahrhaftig der verheissene Messias.Diesmal wird er nicht von einer jubelnden Menge nach Jerusalem geführt, sondern er stellt sich zu denen, die auf ihn hoffen. Bei ihm sind die 144'000, die zuvor Gottes Siegel empfangen haben. Es sind alle die, die sich von der Herrschaft der Sünde abwenden und treu darauf vertrauen, dass Christus sie mitten in Gewalt und Ungerechtigkeit beschützt, um sie zu seiner Zeit zu erlösen. Es sind die, die im Brief an die Hebräer mit folgenden Worten beschrieben werden (Hebräer 12,22-24): «Ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als das Blut Abels.»Die Kirche, die bei ihrem Herrn am Ort der Hoffnung ist, unterscheidet sich von jenen Menschen, die den Glauben an Christus ablehnen. Im Kapitel dreizehn wurde beschrieben, wie der Teufel gegen alles wütet, was Gott ehrt. Es wird ihm gelingen, all jene für seine Sache zu gewinnen, die Christus ablehnen. Sie werden es schliesslich vorziehen, sich dem Teufel und seinem Dienst zu verschreiben, statt ihren Schöpfer zu ehren. Gottes Kinder hingegen bleiben auch mitten im teuflischen Wüten der Welt ihrem Herrn treu, der sie am Berg des Heils empfangen wird.Das neue Lied aus dem HimmelAus dem Himmel hörte man einen Gesang. Nach dem bösen Wüten jener Menschen, die sich vom Teufel gegen Gott und seine Kirche haben aufbringen lassen, wird nun offenbart, was in der Ewigkeit über Christus und jene, die auf ihn vertrauen, gesagt wird. Gewaltige und zugleich wunderschöne Stimmen sangen ein neues Lied. Es ist von der Art, wie jenes, das Mose anstimmte, nachdem Gott sein Volk durch das Schilfmeer führte und der Pharao mit seinem Heer darin ertrank. Die Geretteten jubelten über Gottes Hilfe. In der Ewigkeit freut sich die himmlische Gemeinschaft darüber, dass Gottes Kinder bei ihrem Herrn sicher sind.Dieses einzigartige Lied, das die Freude des ewigen Heils zum Ausdruck bringt, kann von den Menschen nicht gelernt werden. Das heisst, dass sie trotz all ihrer Mühe und ihrer Entschlossenheit das Glück nicht kennen, das im Einstimmen in diesen himmlischen Gesang gefunden werden kann. Er ist ihnen völlig fremd, weil Christus ihnen fremd geblieben ist. Eine Ausnahme sind die 144'000 Versiegelten. Durch den Glauben an Christus kennen sie den himmlischen Lobpreis und können freudig darin einstimmen.Weshalb können Christen bei dem himmlischen Lobgesang mitsingen, der aus dem Himmel zu hören ist? und wie sollen sie das tun? Sie können es tun, weil sie von der Erde und ihrer Herrschaft losgekauft worden sind. Sie wurden rechtmässig aus der Sklaverei befreit, in die der Teufel die Menschen durch sein Unrecht unterworfen hat. Die Befreiung wird daran deutlich, dass die Menschen dem Lamm folgen, wohin es geht. Sie folgen ihrem Herrn darin, nicht nach den eigenen Wünschen zu leben, sondern den Willen des himmlischen Vaters zu tun. Das wiederum wird in ihrem Alltag deutlich. Anders als die Welt lassen sie sich nicht zur Lästerung verführen. Sie widmen sich selbst und ihr Handeln treu jenem, der sie befreite.SchlussIn diesem kurzen Abschnitt aus der Offenbarung findet die Kirche einen grossen Trost. Das himmlische Lied zeigt den riesigen Unterschied zwischen jenen, die sich von Gott und seiner Herrschaft abwenden und jenen, die sich ihm geweiht haben. Christsein ist nicht bloss eine Bezeichnung, die man sich selbst gibt. Der christliche Glaube bietet nicht bloss wertvolle Tipps, wie man die Herausforderungen des Alltags zu meistern vermag. Der Apostel Paulus hat sehr treffend beschrieben, was mit einem Menschen geschieht, der auf Christus vertraut (2. Korinther 5,17): «Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!»Gottes Kinder leben in dieser Welt mitten unter Menschen, die sich darüber freuen, Gott endlich losgeworden zu sein. Statt in das Freudenlied der Welt einzustimmen, schliessen sie sich von Herzen dem himmlischen Lobpreis an. Sie tun das, in dem sie ihrem Herrn treu bleiben, ihm nachfolgen und es sich wünschen, mit allem, was sie tun und sagen, ihrem himmlischen Vater zu gefallen. Das Evangelium von Jesus Christus ist wahrhaftig eine starke Botschaft. Sie hat die Kraft, Menschen völlig zu verändern. Aus Leuten, die Gott nicht kennen und deshalb nichts auf ihn geben, werden solche, die ihr Leben von ganzem Herzen zur Ehre ihres himmlischen Vaters führen wollen.Gib dich nicht damit zufrieden, dich als Christin oder Christen zu bezeichnen. Wichtiger als deine Behauptung ist, ob Christus sich zu dir stellt. Wenn du durch den Glauben zu ihm gehörst und auf ihn hörst, bist du Gottes Kind. Die Freude an diesem neuen Verhältnis zum himmlischen Vater führt vom Bezeichnen zum Bezeugen. Lebe das Evangelium. Lass es nicht zu, dass Gottes Botschaft in deinem Leben schwach wird. Wende dich entschieden von aller Ungerechtigkeit ab und stattdessen Gott und seiner Gerechtigkeit zu, die dir durch den Glauben geschenkt wird. Dadurch bezeugst du mitten unter Menschen, die ihren Schöpfer ablehnen, die verändernde Kraft des Evangeliums; gemeinsam mit allen, die zu Christus gehören.

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